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Sport

„Es ist das Größte, dass ich das BVB-Trikot tragen darf“ – Ein Gespräch mit Jacqueline Meißner

Jacqueline Meißner über ihre Ankunft beim BVB und die Vorfreude auf die kommende Saison. Im Interview spricht sie über Herausforderungen und ihre Ziele.

vonSophie Klein14. Juni 20263 Min Lesezeit

In einem kleinen, hell erleuchteten Raum hinter dem Stadion des Borussia Dortmund, wo der Geruch von frischem Rasen und der Klang von jubelnden Fans in der Luft liegen, sitzt Jacqueline Meißner.
Eine junge Frau, die gerade erst in die große Welt des Fußballs eingetreten ist und bereits eine Menge Aufregung in ihren schüchternen Augen trägt.
„Es ist das Größte, dass ich das BVB-Trikot tragen darf“, sagt sie lächelnd.

Der Weg zur Bundesligamannschaft ist für Meißner nicht der typische. Aufgewachsen in einer kleinen Stadt, begann sie mit dem Fußballspielen, als die meisten Kinder noch mit Puppen spielten. Anstatt ihre Zeit mit Knetmasse zu verbringen, kickte sie im Garten, oft allein, manchmal mit ihrem älteren Bruder. „Ich wollte schon immer besser sein als er“, lacht sie.

Die Ausbildung im Jugendbereich eines kleineren Vereins war mühsam. „Es gab nicht viele Möglichkeiten für Mädchen, also musste ich alle Herausforderungen annehmen“, erinnert sie sich. Vor allem die Skepsis mancher Trainer war eine Hürde. Oft wurde sie gefragt, ob sie nicht lieber ein anderes Hobby ausprobieren wollte. Meißner lächelt, wenn sie darüber spricht. „Das hat mich nur motiviert.“

Nach einigen Jahren harter Arbeit und unzähliger Trainingseinheiten kam der Durchbruch. Talente wurden erkannt, und der Wechsel zu einem größeren Klub stand an. „Ich erinnere mich an den Moment, als ich das Angebot vom BVB erhielt. Ich saß am Küchentisch und meine Mutter musste mir erst mal ein Glas Wasser bringen, weil ich so aufgeregt war.“

Der Sprung ins Rampenlicht

Der Wechsel in die erste Liga war ein Sprung ins kalte Wasser, doch Meißner hatte sich gut darauf vorbereitet. „Wenn ich auf dem Platz stehe, vergesse ich alles andere. Die Nervosität ist schnell verschwunden“, verrät sie, während ihre Augen plötzlich aufleuchten. „Es ist diese Energie im Stadion, die mich antreibt.“

Die Erwartungen an die Spielerin sind hoch, nicht nur von den Medien, sondern auch von den Fans, die unermüdlich hinter ihrer Mannschaft stehen. „Es ist schon ein Druck, aber ich sehe das als Ansporn. Manchmal denke ich, dass ich etwas zurückgeben möchte, für all die Unterstützung, die ich bekommen habe.“

Meißner hat klare Ziele vor Augen. „Ich möchte nicht nur spielen, ich möchte einen Unterschied machen“, betont sie. „In jedem Spiel, das ich spiele, möchte ich beweisen, dass ich hierher gehöre.“ Die junge Spielerin ist sich der Herausforderungen bewusst, die vor ihr liegen. „Ich weiß, dass ich hart arbeiten muss, um meine Position zu behaupten. Aber ich bin bereit.“

Wenn sie über ihre Zukunft spricht, ist da eine Mischung aus Entschlossenheit und Bescheidenheit. „Ich träume davon, mit der Nationalmannschaft anzutreten und vielleicht sogar bei einer Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft zu spielen. Aber ich weiß, dass es Schritt für Schritt geht.“ Diese Kombination aus Ambition und Realismus ist erfrischend zu hören.

Ein weiteren Punkt der Meißner in unserem Gespräch anspricht, ist die Bedeutung ihrer Familie und Freunde. „Sie haben mich immer unterstützt, selbst in schwierigen Zeiten.“ Sie erzählt von langen Nächten, in denen sie gemeinsam über ihre Sorgen gesprochen haben. „Das ist der Grund, warum ich hier bin. Ich kann nicht genug danken.“

Am Ende unseres Gesprächs wird eines klar: Jacqueline Meißner hat die von ihr angestrebte Stärke und das Talent, aber vor allem eine gesunde Portion Demut, die in der Welt des Profifußballs oft verloren geht.
Ein anderes Kapitel in ihrer sportlichen Laufbahn hat gerade erst begonnen, und die Erwartungen sind hoch. Doch während sie in ihrem neuen Trikot auf das Spielfeld läuft, bleibt sie eine leidenschaftliche Spielerin, die in jedem Spiel das Beste geben will. Der Weg wird nicht einfach zu sein, aber es sind die Herausforderungen, die sie antreiben. „Ich habe das Gefühl, dass dies erst der Anfang ist“, sagt sie und lächelt, während die Lichter des Stadions um sie herum beginnen zu flackern.
Es bleibt spannend, wie sich die Geschichte von Jacqueline Meißner in den kommenden Saisons weiterentwickelt.

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